So, jetzt wird hier mal ein wenig aufgeholt:
Am Sonntag machten wir uns wieder einen ruhigen Tag, vor allem, um unser Gehör wieder zu erlangen. Daher widmeten wir uns wieder ausgiebigem Schlaf und vielen Spielen. Während Verena noch ihren Tatendrang voll auslebte und die Umgebung erkundete, wurde der Krimi um Harald von Löwenstein frei ausgelebt, gespickt von zahlreichen Spekulationen und einigen Anschuldigungen. Dabei konnten auch kleine Missverständnisse zu riesigen Problemen aufgebauscht werden. (Ja, das Wort Verhältnis kann man sehr verschieden auffassen)
Am Abend machten wir uns nach einem absolut köstlichen Risotto (von Jona und mir, also ist das köstlich ja selbstverständlich) auf, um an der Küste Paldiskis den Sonnenuntergang zu bewundern. Die Aussicht von der Küste war einfach nur genial, aber da wir zu früh dort waren, vertrieben wir uns die Zeit damit, die Gegend zu erkunden. Neben einem alten, verwaschen-aussehenden Leuchtturm fanden wir auch einen noch älteren, zusammengefallenen Bunker. Spontan machten wir uns daran, diesen Haufen aus Stahlträgern, Beton und Steinen zu untersuchen und kletterten darin und darauf herum. (Steffen tat uns den Gefallen, währenddessen einen Geocache zu suchen, damit er uns das nicht verbieten konnte) Außerdem fanden wir die perfekte Teststrecke für Ralley-Fahrer, aber Verena sah nicht ein, dass unsere Autos auch mal Abwechslung brauchen. Schade irgendwo.
Aber um halb 10 ging dann schließlich die Sonne unter. Die kurze Zeit nutzten wir um alles mit dem Lichteinfall zu tun, was uns einfiel: dumme Fotos, kitschige Fotos, (un)gefährliche Klippenmanöver, liebe Fotos, unnötige Fotos und coole Fotos, und so weiter und so fort, ihr könnt es euch ja denken (und ihr werdet es sehen).
Danach wurde bei einer Flasche Cider der Krimi aufgelöst, und unglaublich, Max, alias der Koch Ivo, der weder kochen noch Waffen bedienen kann (oder darf), war der Täter! Nur niemand hat es herausgefunden, daher musste Junia dran glauben. (Aber ihre Rolle war ja schon ein ziemlicher Mistkerl).
Am Montag machten wir uns wieder früh auf den Weg, denn es galt, 3 Stunden nach Tartu zu fahren, wo uns eine geniale, wunderhübsche Universität erwartete. Wir stellten auch fest, dass diese Stadt unvermutet klein ist, daher drehten wir teilweise noch ein paar schöne Kreise durchs Zentrum, um auf unsere Schrittanzahl zu kommen (Ja, es war Absicht, nicht fehlende Organisation oder Orientierung!) Die Altstadt mit den Kirchen und dem Rathaus war sehr nett und hübsch anzusehen. Aber vor allem das schiefe Haus, das dem Turm in Pisa ein wenig Konkurrenz macht, gefiel uns doch.
Da wir uns doch noch an die estnische Küche heranwagen wollten, gingen wir in den "Püssirohukelder", also den Schießpulverkeller, um uns zu verköstigen. Und es war so irre lecker! Jedoch waren wir danach eher abschreckend für unsere Umgebung, denn wir hatten doch viel Knoblauch, Zwiebel und Speck intus.
Den krönenden Abschluss bildete das Science Museum AHHAA, das jede Minute und jeden Cent Eintrittsgeld wert war (ca. 180 Minuten und ca. 8,90 pro Nase). Schon allein der Eingangsbereich bot eine halbe Stunde Beschäftigung. Um die coolsten Dinge zu nennen: Spiegelkabinett, Astronautentraining-Schleuder-Dingsbums, schwebende Fahrräder, drehende Röhren, Spiegellöcher, Kuppeleffekte, Muskelbetriebene Aufzüge und so weiter. (Man kann es kaum beschreiben, ihr müsst leider unsere tollen Fotos bewundern und sehen, wie wir Spaß hatten, und ihr nicht)
Außerdem gab es ein volles Geheimagententraining (die derzeitige Sonderausstellung), mit Sonnenbrillen mit Spiegeln, Stimmenverzerrern, Koffer-Rätseln, Abtast-Station, Fingerabdruck-Erkennung, Laser-Labyrinth und so weiter. Es war so verdammt cool, und es war alles zum Anfassen und Machen! (Vermutlich zum Teil eher für Kinder, aber ihr kennt uns ja) Steffen meinte ja zuerst, wir würden nur 2 Stunden brauchen, aber es war klar, dass er sich irrte. Auch der Museumsshop fesselte uns noch kurz, wir wurden am Ende quasi rausgeworfen ;)
Aber dann machten wir uns schon auf den Weg nach Hause, bei dem Verena beschloss, dass ihr Auto und deren Insassen noch kontrollieren sollte, ob der Flughafen eh noch am selben Ort und in Betrieb ist. Wir können euch versichern, es ist so, also wir werden am Donnerstag nach Hause kommen ;)
Und damit ende ich hier und wünsche allen eine gute Nacht :)
Alles Liebe,
Jules
Bingo!
AntwortenLöschenKlingt voll cool was ihr so erlebt, achtet nur darauf dass max all seine Waffen da lässt (wenn die auch nur annähernd so streng sind wie die Russen dann gilt auch schon ein ein Taschentuch als Objekt mit höchster sicherheitswarnstufe) und essen würde ich auch eher danach suchen was leni vorgeschlagen hat ;) LG aus podersdorf VerenaVerena
Bingo!
AntwortenLöschenKlingt voll cool was ihr so erlebt, achtet nur darauf dass max all seine Waffen da lässt (wenn die auch nur annähernd so streng sind wie die Russen dann gilt auch schon ein ein Taschentuch als Objekt mit höchster sicherheitswarnstufe) und essen würde ich auch eher danach suchen was leni vorgeschlagen hat ;) LG aus podersdorf VerenaVerena
Also irgendwas läuft hier schief: ich habe euch mein liebes, unschuldiges Kind mitgegeben, in der Erwartung, dass ihr alle gut auf ihn aufpasst. Und mit euch in Estland mutiert er zum mit Waffen hantierenden Mörder, der voll dem Strafgesetzbuch unterliegt? Na Euch gebe ich sicher nie wieder einen Minderjährigen mit!
AntwortenLöschenAlso irgendwas läuft hier schief: ich habe euch mein liebes, unschuldiges Kind mitgegeben, in der Erwartung, dass ihr alle gut auf ihn aufpasst. Und mit euch in Estland mutiert er zum mit Waffen hantierenden Mörder, der voll dem Strafgesetzbuch unterliegt? Na Euch gebe ich sicher nie wieder einen Minderjährigen mit!
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