Hallo, ihr treuen Leser!
Nun gibt es wieder neue News von eurer Lieblingsrotte, angefangen mit einem Bericht von gestern.
Da hatten wir die Aufgabe, in durchgemischten Gruppen eine gute Tat außerhalb des Lagerplatzes zu erfüllen. Zeit gab es zwar genug, aber die Begeisterung hielt sich bei fast allen in Grenzen. Denn es widerstrebte nicht nur einigen, dieses Klischee zu prägen, sondern es wurde auch für recht unwahrscheinlich gehalten, dass wir jemanden finden, dem zu helfen sein könnte.
Aber so zogen wir doch los und kamen überraschenderweise mit tollen und erstaunlichen Geschichten zurück:
Verena und Vali fanden mit ihrer Gruppe heraus, dass man gerade in St. Georgen Blutspenden konnte, und taten dies natürlich.
Sarah und Co kamen bei einem Altersheim vorbei und wurden dort mit Freuden empfangen und zum Umkraut jäten eingeteilt.
Moritz und Junia beehrten nach einigem erfolglosem Herumsuchen einen Billa, wo sie nach einer halbernst gemeinten Frage nach Arbeit sogleich ins Lager zum Schlichten geschickt wurden.
Clemens hatte ein wenig Pech mit seiner Gruppe, da er mit einigen sehr pubertären Burschen durch die Gegend ziehen mussten. Aber auch sie fanden leichte Tätigkeiten beim Schnapsbauern in Eggenberg und bekamen zum Dank sogar ein Trampolin geschenkt.
Jonathan und ich und Konsorten wurden von der Touristeninformation beauftragt, den Keltenbaumweg zu säubern. Davor sahen wir ein Banner mit der Aufschrift: "Alles Gute zum 60. Geburtstag, liebe Anni" und beschlossen, dieser Anni auch alles Gute zu wünschen. Nach langer Sucherei, einem Ständchen und dem Überreichen der Schokolade, wurden wir prompt zum Kuchenessen eingeladen (das waren riesige Stücke!).
Am Abend wurden wir dann netterweise begrillt von unserem Lagerleiter (seine gute Tat ;)) und dann haben wir es uns wieder in der Jurte gemütlich gemacht.
Heute durften wir mal ausschlafen und frühstückten erst nach dem Fahnengruß. Für unsere Rotte begann dann ein sehr ruhiger Tag, da wir beim Pizzaofen nicht mitbauten (wir haben das schon vor zwei Jahren gemacht und hatten daher nicht das große Bedürfnis).
Dafür übernahmen Verena und Vali die Hauptplanung vom Nachtgeländespiel für die GuSp und besichtigten den Wald. Die Aufgabe für die GuSp war Buntstifte zu sammeln, um sie den Elfen zu bringen und so ihre Kuchen zurückzubekommen (Junia und Elias von den 38ern waren bezaubernde Elfen^^).
Das schönste für uns war das Rettungspaket, das wir heute erhalten haben. Lange mussten wir harren, doch dann kam die Lagerleitung mit einer Fanfare und einem wunderbaren Paket - voller Milka-Schokolade! Vielen Dank an dieser Stelle an Junias Mutter, Elisabeth! Du hast der durstige Rotte das Leben gerettet, nachdem Matty erst am Freitag Nachschub bringt.
Nun sitzen wir wieder gemütlich rum, da das Nachtgeländespiel super geklappt hat.
Liebe Mütter, danke für eure tollen Kommentare, wir lesen sie immer wieder gerne :)
Schönen Abend und gute Nacht,
Jules