Abzeichen

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Samstag, 18. August 2012

Tag 13 - Von Geburtstagskind, Regen und Abfahrt

Nun, das hier könnte unser letzter Blogeintrag werden.
Und doch gibt es nicht viel zu erzählen:
Heute hatten wir unseren ersten Regentag (wir hatten echt Glück mit dem Wetter), den wir noch in Oslo verbrachten, um ein letztes Mal durch die Stadt zu stöbern. (Umd um nochmal auszuschlafen ;)
Verena, Vali, Mo, Matty und ich gingen noch ins interkulturelle Museum (klein aber doch sehr faszinierend und authentisch), zusätzlich suchten wir nach Möglichkeiten, unsere letzten Kronen zu verbraten.
Sarah und Stephie kämpften sich durch die Fußgängerzone, um noch ein bisschen Salg-Shopping (Sale) zu betreiben, während Jona, Sascha und Steffen ihr historisches Wissen aufbesserten und ins historische Museum gingen. Verena und Klara erkundeten die Stadt auf eigene Faust.
Am Abend gab's wieder exquisites Essen, und natürlich haben wir unser Geburtstagskind ordentlich gefeiert.

Aber nun muss gepackt werden, also wünsche ich euch treuen Lesern noch eine gute Nacht :)
Bis bald!
Liebe Grüße, Jules

P.S.: An alle Abholende: Nach unseren Informationen kommen morgen Angela Beran (+ vllt. Stephies Bruder), Waltraud Antonov (+ vllt. liebenden Vater) und Barbara Egger (+ fix meinem Papa). Also haben wir auf jeden Fall 9 Plätze, im besten Fall sogar 11. Also geht's sich das schön für alle RaRo aus :) Danke!

Freitag, 17. August 2012

Tag 12 - Vom Schiffen, Männer und Kälbern

Heute begaben wir uns zur berühmten Museumsinsel Bygdøy, um unsere kulturelle Bildung aufzufrischen. Also ab auf die Fähre und schon waren wir dort :) (Und wir können die Oslocard wirklich empfehlen, denn wir zahlten dafür (und für die Museen) nichts, Normalsterbliche 100 Kronen pro Fahrt (ohne Museum) = 15€)
Zuerst begutachteten wir das Wikingerschiffmuseum, für das man scheinbar beim Flughafen in Oslo eine Besucherpflicht unterschreiben muss. Denn so voll und laut wie es dort war, gibt es keine andere Erklärung. Aber die drei Schiffe waren doch recht beeindruckend. Und länger als 1 1/2 Stunden braucht man dort nicht.
Danach aßen wir im wunderschönen Freilichtmuseum zu Mittag. Und es war wirklich toll: Viele schöne, alte Häuser (auch das älteste Holzhaus Europas), eine beeindruckende Kirche (Stabkirche) und viele Grünflächen. Ich (Jules) erkundete das Museum mit Matty, Moritz, Sascha und Jona. Und diese Männerpartie machte das Ganze noch besser: Matty ritt auf einem Babyelch, Sascha erfuhr die Rotationsenergie aus einer anderen Perspektive (Norwegische Spielplätze haben es in sich, und ich meine kein normales Karussell) und alle von ihnen schliffen ihre Messer an einem alten Schleifstein. 
Außerdem konnten wir verschiedene Tiere entdecken. Unter anderem ein junges Kalb (männlich), das bei seiner Mutter trank. Zuerst war es süß, aber dann stieß es mehrmals mit dem Kopf gegen den Euter. Also, seid froh, dass wir liebevoller mit euch umgehen.
Am Ende durchstöberten wir einige Souvenirläden, bevor wir ab zum Campingplatz düsten.

Mehr gibt es zu heute nicht ;)
Liebe Grüße, Jules

P.S.: Natürlich werden hier noch Fotos kommen, aber womöglich erst aus Wien ;)

(Vorerst) Letzte News:
Wir kommen um 20:35 mit einem Airberlin Flieger aus Berlin (AB8762).
Haltet euch bereit, wir fordern eine Milkaschokolade pro abholende Person ;P

Essenswünsche:
Sascha, Verena: Spinatknödel mit Butter und Parmesan (und Vali schließt sich ihnen an (und isst auch dort))
Matthias: Apfeltorte (Zum Geburtstag)
Moritz, Jonathan: Viele Reste vom Mittagessen
Stephie: Spinatstrudel
Sarah: ein richtig deftiges Grillkotelette  mit Cocktailsauce und Potatoe Wedges
Jules: Spinatspätzle oder Schnitzel
Steffen, Verena: eine dicke, fette Pizza (ohne Brot und Salami)

Donnerstag, 16. August 2012

Tag 11 - Von heute und nicht gestern ;)


Langsam merkt man, dass das Lager zu Ende geht, wir alle müde werden und sämtliche Energiereserven in Besichtigungen gesteckt werden, daher auch die zweifelhafte Ehre, einen Eintrag von mir zu lesen, es hat sich niemand besserer gefunden. 
Heute konnten wir wieder einigermaßen stressfrei in den Tag starten, gleich zu Beginn des Tages haben wir uns aufgeteilt, um verschiedene Museen zu besichtigen. Die eine Gruppe (Verena, Klara, Stephie und meine Wenigkeit, Bucks) gingen ins Barnekunstmuseum (Barne=Kinder). Mit anderen Worten ein Museum, in dem Bilder von Kindern ausgestellt sind. Dieses war extrem spannend und heimilig (man musste die Schuhe ausziehen) und eigentlich kann man den ganzen Tag dort sein, obwohl die Ausstellung nicht riesig ist.
Der andere Teil (an dieser Stelle ein Rätsel: wer war das?) war im technischen Museum, das war, ich zitiere Matty: "Das war so cool!" (verdammt, ein Teil des Rätsels ist verraten). Zum Mittagessen haben wir uns im Vigelandpark getroffen, und haben auch anschließend einen Spaziergang durch diesen gemacht und sind dort mehr oder weniger freiwillig selbst zur Sehenswürdigkeit geworden (zumindest Sehenswürdig genug um von Asiaten abfotografiert zu werden)
Zum Abschluss ging es noch auf den Holmenkollen, der Skisprungschanze, die wir vom Campingplatz aus sehen und trotzdem mit der Kirche ums Kreuz fahren müssen. 
Dort oben haben wir einen herrlichen Ausblick über Oslo und den Oslofjord genossen, und,  um den kulturellen Austausch zu fördern, sind wir auch noch eine - meiner Meinung nach - österreichische Abfahrt gefahren. Jetzt bewegt sich die Kirche zurück ums Kreuz und wir sind sicher bald am Campingplatz.
Zu unserer Ankunft am Sonntag: wir wissen noch nicht, wie genau, aber es gibt hier U-Bahnen, die nach Wien fahren, zumindest ist Wien auf dem Waggon gestanden ;)
Das war's auch schon für heute. 
Bis bald,  eure Bucks

P.S.: Liebe ungeduldige Eltern, hier in Oslo haben wir nicht so unbegrenzt Zugang zum Internet wie bisher. Deswegen brauchen wir manchmal ein bisschen ;)

Tag 9-10 - Von Ruhetagen und Möwen

Nun, nachdem wir uns gestern einen ruhigen Tag am Campingplatz mit lange Ausschlafen, Spielen und dem Badesee gegönnt haben, hielt uns keine faule Ausrede der Müdigkeit davon ab, Oslo zu erkunden.
Da wir hierfür recht viel Zeit haben, gingen wir es heute auch gemütlich an und starteten mit einer Bootsfahrt um die Küste und Hafenlandschaft Oslos. Diese war wirklich sehenswert. Und was für wunderschöne Inseln Oslos Fjord hat! Eine ist voller schöner, bunter Sommerhäuschen, sodass wir uns sofort eine gekauft hätten. Aber diese werden leider fast nur vererbt, weil sie so schön und wertvoll sind. 

Auf dem Weg zum Lunch trafen wir auf recht sonderbare WCs, die zwar gratis waren, dafür aber keine Garantie für ein sicheres Auf- oder Zugehen der Türen hatten. Und doch wagten sich einige todesmutig hinein, bevor sich die Tür langsam schloß... Gruslig ;)

Später beim Essen mussten wir uns heftig gegen eine uns auflauernde Möwe zur Wehr setzen. Diese hartnäckige Vieh hatte nicht einmal vor Studenten und Zivildienern Respekt. Aber schließlich und endlich (nachdem Sarah schreiend hinter ihr herlief) ließ sie von uns ab.  
Später erkundeten wir Oslo in Kleingruppen, wobei Matty, Verena, Vali und ich (Jules) auf eine wunderschöne Kirche stießen. Außerdem bestiegen wir die Oper, welche eine wirklich faszinierende Konstruktion war. Wie Rampen gab es Abschrägungen, auf denen man aufs Dach gehen konnte. Jedoch war es auch eine einzige Stolperfalle, da teilweise Erhöhungen und Tiefen aus dem nichts auftauchten. Da war wohl jemand faul.
Eigentlich wollten wir nachdem Zusammentreffen mit den anderen noch in die Oslo Kathedrale gehen, doch die verwehrte uns den Eintritt. (Und das obwohl beim Reiseführer bei den Öffnungszeiten nur: "The Church is open" steht). Deswegen kehrten wir früher nach Hause zurück, wo wir ein sehr köstliches Geschnetzeltes essen konnten.
Tja, das war's von heute, seid gespannt auf Neues ;)
Liebe Grüße, Jules

P.S.: Alles Gute zum Geburtstag im Nachhinein, liebe Leonie!

Dienstag, 14. August 2012

Tag 9 - Von Geilo, Gol und Oslo

Gestern  war es wiedereinmal so weit. Wir mussten unseren Standort erneut wechseln. Diesmal stand die Fahrt mit angeblich wunderschönen Bergenbahn nach Oslo an. So stiegen wir halt nichts ahnend und voller Erwartungen in den Zug ein.

Als sich der Zug in Bewegung setzte, wusste niemand genau, was uns erwarten wird. Wir waren sehr aufgeregt angesichts der knisternden Spannung, die in der Luft lag.  Vorbei an wunderschönen Fjorden, Seen und Häusern führte uns die Strecke. In der ersten Stunde der 7   1/2 Stündigen Fahrt sahen wir nichts Neues. Doch dann...
Als wir begannen, uns in die Berge zu begeben veränderte sich das Landschaftsbild von Grund auf. Um die Landschaft zu beschreiben, muss man sie selbst erleben. Ich werde es dennoch versuchen. Also vorerst vergesst die Beschreibung unserer letzten Fahrt (Stavanger - Bergen), die war nichts dagegen.
Jetzt stellt euch Berge vor die in ihrer Schönheit alles bisherige übertreffen. Danach stellt euch vor, dass sich ein Fluss mit glasklarem Wasser zwischen den Bergen dahinschlängelt. Dann fehlen noch ein paar typisch Skandinavische Häuser und ein paar Nadelbäume. Jetzt haben wir das wunderschöne Bild einer Postkartenfotografie. Das ist ja einfach vorzustellen.... ABER wenn man das dann ersteinmal sieht, wirkt es so gigantisch und umwerfend, dass es auf keiner Postkarte und auf überhaupt keiner Fotografie darzustellen ist, und wenn man es nicht selbst erlebt hat, kann man es sich auch nicht vorstellen. 
Ich sag nur so viel: Mit der Bahn beginnend bei 3 Meter über dem Meeresspiegel bis auf unglaubliche 1222 Meter Seehöhe zu fahren ist nahezu unvorstellbar. Noch schwerer zu glauben ist, dass da oben 25 Grad hatte und an manchen Stellen Schnee lag (Wir haben auch einen echten Gletscher gesehen). Was unsere Herzen noch höher schlagen ließ, waren die unzähligen kleinen und großen Bergseen sowie Wildbäche und Flüsse. Nun gut genug der unglaublichen Eindrücke.

Bei der Talfahrt durchquerten wir Orte mit lustigen Namen wie Geilo oder Gol, bis wir schließlich um ca. 17:30 in Oslo am Bahnhof standen. Danach haben wir uns auf den Weg zum Campingplatz gemacht und dank elendig langsamer Kochplatten in der Gemeinschaftsküche um 22 Uhr unser Abendmahl genossen.

Ich hoffe, ihr könnt ansatzweise erahnen, wie schön diese Zugfahrt war. 
Bis zum nächsten Mal, euer Matty :-)

Montag, 13. August 2012

Tag 8 - Von Bryggen und Supermärkten

Gestern machten wir uns in der Früh auf, um nach Bergen zu gelangen (da unser Campingplatz 30 Minuten mit dem Bus entfernt ist, darf man das schon so formulieren). Dort besichtigten wir zuerst eine alte (oder wie man politisch korrekt sagen sollte: rustikale) Festung, die wir aber nur von außen bestaunten, da der Eintritt recht teuer war. 
Dann schlenderten wir den Hafen entlang, wo es die Bryggen zu sehen gab, welche übrigens Weltkulturerbe sind. Und was sind die genau? Sehr süße, kleine Häuser (oft auch windschief) in denen früher Handel getrieben wurde. Das wird heute auch noch, jedoch um einiges unspektakulärer: Viel Geld gegen ein bisschen Souvenir. Später schlemderten wir durch kleine Gassen mit wunderschönen Häusern und Blumen. Die Gegend und alles gefiel uns so gut, dass wir öfters kurz davor waren, nach dem Besitzer des Hauses zu fragen, um es ihm abzunehmen ;)
Beim Essen haben wir auch herausgefunden, warum Sarah sich so oft etwas von ihren Geschwistern borgt, denn sie schmiss fast ihre Jausenbox weg (also sie lag im Mistkübel ;))
Später hatten wir jedoch ein echtes Problem: Es hatten zwar einige Geschäfte offen, nicht aber die Supermärkte... Aus unseren geplanten Schinkenfleckerln wurde nichts, aber dank Verena A.s, Valis und Sarahs Einsatz bekamen wir noch Brot fürs Frühstück. 
Also konnten wir beruhigt nach Hause fahren, unsere Fertiggericht-Spinatnudeln ins Wasser werfen und der Lebensmittelindustrie und Verena A. dafür danken.

Morgen (heute) geht's auf nach Oslo, näheres folgt bald. 
Liebe Grüße, Jules

P.S.:  Liebe Waltraut, wie läuft's denn mit der MasterThesis? Schreibst du da auch soviel wie bei dei den Kommentaren?
Und liebe Mütter: wir lieben eure Kommentare :) (Schon mal an einen eigenen Blog gedacht?)

Samstag, 11. August 2012

Tag 7 - Wie man mit Schiffen Bus fährt oder andersrum...

Als wir recht früh aufstanden (6:30) und das Frühstück genossen, wussten wir alle, was uns bevorstand. Wir müssen diesen wunderschönen Ort verlassen. Also gingen wir schweren Herzens zum Bus. Als Dank ließen wir den Tananger Seascouts zwei Flaschen Weißwein, ein Österreichhalstuch mit Unterschriften, Mannerschnitten und ein Rottenabzeichen da.

Tja, was soll man über eine Busfahrt viel erzählen? Bei einer normalen Busfahrt gibt es nicht viel zu erzählen. Das war allerdings keine normale Busfahrt. Es fing mit dem Bus an, gefühlte Beinfreiheit ein Meter und W-Lan. Als wir Stavanger verlassen haben, durften wir gleich das erste Highlight unserer Fahrt erleben- ein 6 Kilometer langer Tunnel unter dem Meer! Danach gleich das Zweite Highlight- wir fuhren mit dem Bus auf eine Fähre. Nachdem wir danach zahlreiche Brücken, Inseln und Tunneln (teilweise auch unterwasser) passiert hatten (und da habt ihr Glück, dass wir noch leben), stockte uns der Atem. Es bot sich uns eine Landschaft besser als auf jeder Postkarte. Seen blauer als jeder Pool, Wälder schöner als in jedem Kindermärchen und Häuser malerischer als Picasso es jemals malen hätte können. Als wir dann auf die zweite Fähre rauffuhren, waren wir nicht mehr zu halten. Wir hatten Hunger. Ob es der Hunger nach mehr schöner Landschaft war oder der nach etwas Essbarem wussten wir nicht. Sicherheitshalber aßen wir ersteinmal Mittag. Kurz danach trafen wir auch schon in Bergen ein. 

Beim dortigen Einkauf erlebten, wir dank Jonathan und Verena A. das nächste Highlight. Zum ersten Mal in der Geschichte des Lagers haben sie beim ersten Mal die richtige Milch gefunden und nicht nur das. Sie setzten dem Ganzen noch die Krone auf, als sich herausstellte, dass sie auch echten Sauerrahm gefunden haben. (Die Proben von chemischen Stoffen kann man auch hier anwenden)

Der Campingplatz bei Bergen ist auch wunderbar. Malerische Behausungen, gratis Internet, Strom und Warmwasser und (für alle Eltern) gratis Waschmaschinen.

So genießen wir unsere Spagetti und erfreuen uns an euren Kommentaren. (Danke :))
Lg und Gp
Matty 

Freitag, 10. August 2012

Tag 6 - Von Schotterwegen und anderen Felsen

So, wir sind nun auf der Fähre am Heimweg. Dort gibt es übrigens W-Lan, weswegen ihr in den Genuss dieses Kommentars kommt. 
Heute sind wir mit der Fähre nach Tau gefahren, um dort in einen Bus zum Fuße des Prekjestolen zu steigen, um diesen zu erklimmen. Wie wahrscheinlich alle, die diesen Begriff schon gegoogelt haben, wissen, ist der Prekjestolen ein Berg, vor dem sich Fjorde erstrecken. Der Reiseführer bezeichnete die Wanderung als ganz angenehm, dass sie nur 4 Stunden (hin und retour) dauert und keine besonderen Kenntnisse erforderlich sind. Nur gutes Schuhwerk.
Nun, wir wissen nicht, wer diesen Reiseführer geschrieben hat, aber es war entweder ein Norwegischer Bergsüchtler oder eine österreichische Hochalpin-Gams (oder Chuck Norris?).
Denn, was dieser Reiseführer als "Schotterwege" bezeichnete, waren Abhänge voller Steine und Felsbrocken. Und die zwei Stunden schau ich mir an. 
Aber tapfer und heroisch (und neugierig) wie wir sind, haben wir den Weg bezwungen, tolle Fotos gemacht und dabei auch noch gelächelt. Und es hat sich wirklich ausgezahlt: Oben erstreckt sich eine lange Klippe, unter der in 600m Tiefe das Meer fließt. Um darunter schauen zu können, haben sich alle sicherheitshalber auf den Bauch gelegt und ganz vorsichtig drüber geschaut. Es war aber wirklich genial. 
Runter kamen wir dann auch recht gut, und nun freuen wir uns sehr aufs Heimkommen und natürlich aufs Essen.

Liebe Grüße, Jules

P.S.: Unsere genauen Daten: In 2:58h (reine Gehzeit) haben wir 8,12km zurückgelegt und dabei zweimal 462 Höhenmeter überwunden (1x rauf und 1x runter). Macht's das mal nach ;P

Matty vorm Abflug...



Stellt euch mal vor wie das Foto entstanden ist... Kamera lebt noch^^


Specialeintrag von der Fährenstation

Bevor ihr hört, was wir heute vorhaben, müssen wir ein Lied anstimmen. Denn unsere Lieblingsclara (Renner) hat heute Geburtstag! Wir wünschen dir alles, alles Gute von Stavanger aus! :)

Wir befinden uns am Fährenterminal von Stavanger, von wo wir uns zum
prekjestolen aufmachen werden. Lasset die Quotenwanderung des Lagers beginnen!

Liebe Grüße, Jules

Donnerstag, 9. August 2012

Tag 5 - Von Schiffen, Meer und Bojen

Nachdem wir in der früh unglaublich ausgeschlafen in Tanagar, gleich bei Stavangar, angekommen sind haben wir mal frühstück gekauft und die meisten noch etwas geschlafen. Das Haus hier ist echt super, weil es Sjøspidern (Seepfadfindern) gehört. Das heißt es gibt hier Taue, Schiffe und direkt vorm Fenster das Meer :D Zu mittag hatten wir dann per Beschluss genug Pause und sind nach Stavangar gefahren.
Stavangar ist ein schönes altes Hafenstädtchen und vor allem hat es einen Hafen, in dem gerade viele alte Schiffe präsentiert werden. Da gabs verschiedenste Holzsegelschiffe, meist mit schönen alten Gaffelsegeln, winzige Dampfschiffe größere Dampfschiffe (Die Kurbelwelle war 30 cm dick) und ganz riesige Schiffe, es ist unter unserem Strengen Blick ein Kreuzfahrtschiff (ein richtig großes) aus dem Hafen ausgefahren.
Bei unserem Stadtrundgang sind wir außerdem auf den besten Kinderspielplatzt überhaupt gestoßen und haben das Durchschnittsalter dort schlagartig verdoppelt. Das war nämlich einfach eine flächt aus diesen roten Gummibojen und die waren halb im Sand vergraben. Als endergbnis konnte man auf ihnen super herumspringen und, dazwischen bzw. daneben auf den Boden fallen ;)

Jetzt Vokabel - Norwegisch:
Kulturmjølk - Buttermilch (schon wieder die gekauft >.<)
Heil - Vollmilch


Lg vali




Tag 4 - Von Verspätungen und Reisen

Heute (eigentlich Vorgestern schon) war der erste Reisetag, es ging um halb 4 in Stockholm los (natürlich wurde das Heim geputzt hinterlassen) mit dem Zug nach Oslo. Geplante Ankunft war halb 10, allerdings wurden immer wieder ordentliche Verspätungen angekündigt und wir mussten in Oslo aber in den Zug  nach Stavanger und mit der Zeit zum Umsteigen wäre es knapp geworden. Irgendwann hat uns die Schaffnerin auch  verraten, dass unser Zug vorerst einen Schienenersatzverkeher hat und wir mit einem Bus weiterfahren. 
Am Bahnhof in Oslo begann die Rennerei und Sucherei; wie in Filmen sind wir Stufen rauf und runter, Strecken hin und zurück gelaufen und das Ganze mit rund 20kg Gepäck am Rücken. Als wir beim Bus waren (der komischer Weise von einem Bahnsteig abgefahren ist), wollten wir natürlich unser Gepäck so schnell wie möglich verstauen und es uns für 1,5 stunden Busfahrt bequem machen, darauf hin hat der Busfahrer nur gemeint: "Keep your distance!" Und das, obwohl alle schon mindestens einmal duschen waren. Nach der Busfahrt ging es endlich in den Nachtzug, der zwar kein Schlafwagen war, aber sehr geräumig und mit gut verstellbarer Lehne. Außerdem hat auch jeder und jede ein Packerl mit Decke, Polster, Schlafbrille und oropax bekommen.
Um 7:30 sind wir endlich in Stavanger angekommen und wurden abgeholt, was dann geschah gibt es im nächsten Eintrag :) 
LG, Bucks

Ps: Alles Gute zum Geburtstag Omi, Bussi,  Matthias 

Mittwoch, 8. August 2012

Fotos!

Also, ihr ungeduldigen Geschöpfe, hier kommen die Fotos. Aber eigentlich solltet ihr wissen, das ganz selten alles so klappt wie man möchte (Murphy's Gesetz ;P)
Aber jetzt:


Tag 3 - Landgang

Heute haben wir eine revolutionäre Idee geboren. Wir sind nicht in der ganzen Gruppe, nicht in zwei Gruppen, nein, in drei Gruppen in Stockholm unterwegs gewesen. Wer was wann wo gemacht hat, folgt im weiteren Verlauf des Posts. 
Vorerst jedoch der Anfang des Tages. 
Alles begann...  Als wir aufstanden. Kurz danach gingen wir zum Frühstück, welches heute aus Zitronenbrot (weiß) und einem schwarzen (!!!!) Körnchenbrot mit Käse und Schinken, den uns die letzten Heimmieter (Franzosen) dagelassen haben. Sehr lecker. Danach machten wir erneut Stockholm umsicher. Eine Gruppe, bestehend aus Sarah, Vali und Matty schauten sich einen Hafen und die Stadt an. Beide Verenas, Klara, Julia, Stephie und Sascha waren im Junibaken. Der Rest, also Steffen, Moritz und Jonathan waren im Historiske Museet. Hier sind deren Berichte:
Der Hafen und die Stadt
Wir sind zuallererst am Kai entlanggegangen, immer in Richtung Kreuzfahrtschiffe. Als wir diese dann erreicht haben, waren wir beeindruckt von deren Größe. Danach begaben wir uns für den Rückweg in höhere Gefilde. Vorbei und hinein an und in drei Kirchen inklusive wunderschönen Friedhof. Danach haben wir uns wieder mit den anderen am Bahnhof zusammengefunden.
Junibacken:
Junibacken ist ein Astrid Lindgren Museum, das gleich neben der Vasa, ebenfalls auf der Museumsinsel liegt. Die Schlange vor dem Museum hat sich in Grenzen gehalten, sie war nur so lange wie die Parkgarage für Kinderwägen (zu dem Zeitpunkt haben wir angefangen zu überlegen, ob es möglicherweise ein Kindermuseum ist, aber haben uns mit der Argumentation beruhigt, dass Klara viele Betreuungspersonen braucht und Bucks hatte einfach Business Reasons). Der Besucherstrom wurde erst mal über den Shop geregelt, außerdem über einen sehr coolen Spielplatz, danach ging es in den Märchenzug, der eigentlichen Attraktion. Der war atemberaubend, man ist in einer Kabine gesessen und hat dabei zuschauen können wie Ida von Michl (hier in Schweden heißt er übrigens Emil) den Fahnenmast rau zieht und mit Karlosson sind wir über die Dächer von Stockholm geflogen, zum Schluss wurde noch die Heschichte von Löwenherz mit einer echt genialen Kulisse gezeigt. Nach der Fahrt ging es (endlich) in die Villa Villekulla, wo Kekse backen mit Pipi möglich war, sowie Reiten auf kleinem Onkel, also ein toller Ausflug für alle jungen Leute und jung Gebliebenen. (Bucks)
Historiske Museet:
Hier ging es auf einen Streifzug durch die Zeit der Wikinger, inklusive der obligatorischen Schiffe, Sägen, Sagen, Waffen, Kämme. Den 250kg schweren Goldhort ließen wir aus Höflichkeit zurück, damit auch zukünftige Besucher geraubte Schätze aus aller Welt bestaunen können. Wer jetzt noch weiß, warum wir Ymirs Hirnschale von innen beobachtet haben, kennt sich wirklich aus. (Moritz)
Nachdem wir uns gemeinschaftlich in den Zug begeben haben, um uns nach Sigtuna (kranker Fisch, nach unserer Interpretation)  zu begeben. Dort angekommen wussten wir endlich, wo wir waren. In Schweden.
Häuser wie im Bilderbuch, Ufer und Grünflächen wie in Filmen und ein Eis, das uns in den neunten Himmel hob. Zu guter letzt haben wir noch ein Gruppenfoto auf einem Schiff (in dem eine Sandkiste) war gemacht. Am Heimweg haben wir uns nochmal aufgeteilt, danach haben wir ein sehr experimentelles Abendessen genossen (und dabei meine ich jetzt nicht die Äpfel von unter der Erde) sondern die Soße. Näheres zu den Zutaten und Rezept ist bei den Köchen zu erfragen.
Ja, das war der dritte Tag, für morgen will ich nicht zu viel verraten, nur, dass wir Schweden verlassen werden.
Ich verabschiede mich und wünsche euch viel Freude beim Lesen. 
Euer Matty (Matthias)


Dienstag, 7. August 2012

Tag 2 - Von Schiffen, Bussen und Gamla stan

Nun, gestern machten wir uns nach einem guten Frühstück auf zum Vasamuseum. Wie ihr vermutlich wisst, ist die Vasa ein sehr altes Kriegsschiff, das trotz seines aufwendigen Baus nur 1,5 km weit kam... Denn kurz darauf sank es. Jetzt ist es aber gut aufgehoben (jap, es schwebt in der Luft ;)) und umgeben von sehr spannenden Ausstellungsstücken. Das Schiff war wirklich wasserverdrängend (gleichbedeutend mit atemberaubend cool) und das ganze Museum sehr empfehlenswert. Wobei auch hier viele Fragen auftauchten: Warum haben wir kein Schiff? Geht sich der Kauf der Vasa in unserem Lagerbudget aus? Und wer wird unser Friseur-Chirurg (den scheinbar jedes größere Schiff hatte)?
Danach hatten wir ein gemütliches Picknick gleich beim Hafen der Museumsinsel, wo wir wieder schwedischen Eigenheiten begegneten (Rosinen in einem pikanten Weckerl). Und genossen eure tollen Kommentare, vielen Dank dafür :)
Den Nachmittag verbrachten wir dann in Gamla stan, was zwar nicht so berauschend klingt, aber doch Teil der Altstadt und Wohnsitz des Königpalastes ist. Wobei dieser nicht wirklich beeindruckend war. Und die Palastwache hat sich falsch verhalten: Sie hat gelächelt! 
Schließlich fanden wir mit Bussen nach Hause (wo wir spannende Theorien über Biogasbusse aufstellten... Da bekommt man vor Antritt der Fahrt ein wenig Chili con Carne... ;)), wo wir ein köstliches Geschnetzeltes zubereiteten/bekamen, und natürlich unser Geburtstagskind, Sarah, hochleben ließen. 
Am Abend besuchte uns noch Simon, unser schwedischer Pfadiheimvermieter, der uns dann sogar eine Blåbärsuppe machte (ein göttliches Getränk) und noch viel mit uns plauderte.
Und damit ging ein wirklich toller Tag zu Ende :)

Liebe Grüße, eure Jules

P.S.: Blog von heute und geniale Fotos folgen heute Nacht :)



Montag, 6. August 2012

Blåbär und Speibsackerln

Die langweilige Kurzzusammenfassung unseres Tages:
Flug mit Verspätung, Bus nach Stockholm Center , U-Bahn und Bus coolem  Pfadiheim, essen, Erkundigungstouren, einkaufen, schlafen.

So, für alle, die sich nur für langweilige Touristeneinträge interessieren, bitte aufhören zu lesen, danke fürs Lesen,
 eure Bucks.

 Für die, die mehr wissen wollen, jetzt geht es los:
Wie erwähnt, hatte unser Flug Verspätung, was uns relativ egal war, nur wurde der Flug dadurch eher rumpelig, da der Pilot uns versprochen hat, Zeit einzuholen, was vorallem ich zu spüren bekommen hab, nachdem mein Mageninhalt in Stockholm erstmal resetet hat (leider nicht durch den üblichen Ausgang).
Aber es haben sich Fragen aufgetan, zum Beispiel:  macht es Sinn das ein sickbag (zu deutsch Speibsackerl) aus Papier ist? Ist die Öffnung für Ungeübte nicht etwas zu klein, oder werden Trichter zur Verfügung gestellt? 
Nach diesen Fragestellungen sind wir mal nach Stockholm gefahren und haben unser Heim gesucht (auch in Stockholm gibt es eine gesperrte U-Bahnlinie aber, wesentlich bessere Ausweichmöglichkeiten). Unser Heim ist genial, ein Häuschen wie aus dem Schweden Reiseführer, und das Ganze in einem schönen Park direkt an einem großen Fjord inklusive einem Steg,  wo man gut ein Abendessen einnehmen kann (vorab für Sie getestet). Danach haben wir mal den Supermarkt ausgekundschaftet und alles wirklich alles gibt es mit blåbär ... Sehr amüsant.
Einige von uns haben dann noch einen kleinen Spaziergang gemacht und geniale Fleckchen Welt gefunden, wie zum Beispiel eine "Felswand" mitten in der Stadt, auf die man raufgehen kann und einen tollen Ausblick hat.
Dann war es schon recht spät und wir sind zum ersten Mal auf unseren Unterlagsmatten in unseren Schlafsäcken eingeschlafen für dieses Sommerlager
Jetzt noch eine kleine Vokabelliste:
Blåbär- Heidelbeere
Filmiljk- Buttermilch (nicht Vollmilch, wie wir feststellen mussten, nachdem wir sie in den Kaffee geschüttet haben)
Blåbär- Heidelbeere
Tunnelbana- U-Bahn
Udgång-Ausgang
Fötter- Füße
Blåbär-Heidelbeere
Nödknop- großer, roter Knopf, wo drunter steht: "nicht drücken"
Blåbär-Heidelbeere
Liebe Grüße, Bucks 
(aus Gründen der besseren Verständlichkeit der Spitzname von Verena A.) und der Rest 

Vali beweist seine Stärke

Sonntag, 5. August 2012

Jetzt wird es ernst!

Nun gibt es kein Zurück mehr!
Die Rucksäcke sind eingecheckt (und hoffentlich im
Flugzeug, sonst haben wir wohl ein Problem), die Sicherheit wurde überprüft, der Kaffee gekauft (sonst würde uns Verena umkippen) und das Flughafen W-Lan genutzt.
Niemand kann uns mehr aufhalten ;)
(Naja, außer Zuspätkommende, die könnten das schon machen...^^)

Liebe Grüße, Matty und Jules

P.S.: Eigentlich gäb's schon ein paar Fotos, aber das iPhone weigert sich, mir das ohne einen Google+ Account zu erlauben. Na dann halt nicht^^