Abzeichen

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Donnerstag, 18. Juli 2013

Tag 12&13 - Von Urlaubstagen, gierigen Elfen und Abbau

Liebe Leute, heute bekommt ihr die Geschichte von gestern und heute erstmals von Jonathan erzählt. Am Mittwoch war Gruppentag, in der Früh wurde ein Urlaub angekündigt. Dabei kamen allerdings Erinnerungen an den letzten Gruppentag in den Kopf, der in einem Flugzeugabsturz endete. 
Diesmal gab es aber einen wirklichen "Scout-Inclusive"-Urlaub mit Workshop-Programm. So konnte man zwischen Wettessen, Tanzen, Jonglieren, Cocktails mischen, einer Bachwanderung und ähnlichen Aktivitäten wählen. So war es im Großen und Ganzen ein sehr angenehmer und ruhiger Tag.
Heute haben wir begonnen den Hochbau zu reduzieren. Zuerst musste die Jurte auf dem Hochbau an unsere Arbeitsbegeisterung glauben, schließlich auch die Bretter und der Großteil der Balken. Der Rest dient uns noch als Kochstelle. Ansonsten konnten wir uns wieder viel ausruhen und spielen (da wir so schnell waren)
Am Abend entführten unsere Elfen diesmal die Gummierdbeeren der WiWö, da wir auch für diese ein Geländespiel versprochen hatten. Die WiWö waren um einiges wilder als die GuSp und voll dabei, somit war es für alle recht lustig.
Liebe Eltern, genießt noch die letzte Zeit der Ruhe.

Lg, Jonathan

Tag 11 - Von italienischem Resteessen, Kochwettbewerben und Zwiebeln

Am Dienstag war Rottentag, was bedeutet, dass nur wir RaRo aus unserer Gruppe einen Tag für uns hatten. Da wir erst unsere Zweitagesaktion gehabt haben, zog es uns nicht wirklich in die Ferne und so machten wir uns auf nach St. Georgen. Vor Ort machten wir uns ans Spazieren, lebensnotwendige Einkäufe erledigen, schlussendlich wagten wir uns an Essen, welches nicht zuvor durch verschiedene offene Feuer verrußt wurde, also statteten wir dem Italiener einen sättigenden Besuch ab.
So ging es gut versorgt zurück zum Lagerplatz wo noch eine Art Kochwettbewerb auf uns wartete. (Von wegen einfach nur "Tag der offenen Töpfe", da ging es um alles.)
Hier entschieden wir uns dazu, eine Zwiebelsuppe für uns ins Rennen zu schicken. Leider konnte diese bei der Jury nicht mit Tiramisu, Cordon Bleu und Schinkenfleckerl konkurrieren, aber unsere CaEx erreichten mit Marillen- bzw Spinatknödeln den zweiten Platz.
Damit war der Dienstag auch effektiv zu Ende (abgesehen natürlich von einem Haufen Abwasch)

Gruß, Moritz

Tag 9&10 - Von verdienter Ruhe, wilden Indianern und französischen Lagerfeuern

Endlich geht es weiter mit unseren spannenden Geschichten (Es war in letzter Zeit doch viel zu tun, so dass wir leider nicht zum Schreiben kamen)
Am Sonntag durften wir ein wenig ausschlafen, nachdem wir am Samstag nach unseren Anstrengungen auch noch am Kolonnenlagerfeuer teilnahmen (wir kamen um viertel 9 am Lagerplatz an, mussten gleich zum Lagerfeuer und bekamen erst über eine Stunde später Essen... Wir waren ausgehungert! ;)) Dafür gab es eine super geniale Pizzasuppe (liebe Mütter, das muss nachgekocht werden!)
Jedenfalls durften die RaRo aufstehen, wann sie möchten, sodass einige Gestalten erst zu Mittag auftauchten. Eure Lieblinge waren aber brav beim Fahnengruß und überfielen dann den reich gedeckten Brunch-Tisch. (Mit superleckerer Eierspeis!)
Der restliche Tag stand unter dem Motto: "Ausruhen, Spielen und Schlafen", an das wir uns mit Mühe hielten ;)
Am Abend begleiteten wir unsere CaEx zu einem Lagerfeuer mit den französischen Pfadfindern, die auch in St. Georgen lagern. Dort brachten wir uns gegenseitig coole Lieder und Sprüche bei, so erfuhren wir, wie das Waschen des Ellbogens zum Zungenbrecher werden kann (und somit können wir nun ein wenig Französisch)
Am Montag stand nun der Mottotag am Programm, bei dem wir als Indianerkrieger um die Gunst des Wolfes kämpfen mussten. Es war ein ganz netter Stationenbetrieb, jedoch etwas anstrengend für RaRo, da wir die Verantwortung für die ganze Gruppe übernehmen mussten (Ich hatte vier WiWö... Das war nicht leicht^^)
In der Früh schien ich zu ahnen, was mich erwartete, denn als Moritz mich mit den Worten: "In 10 Minuten gibt es Frühstück", motivieren wollte, aufzustehen, antwortete ich: "Gut, dann kann ich noch 5 Minuten trotzig liegen bleiben."
Das ist mein weiterer Vorsatz für die nächsten Tage ;)

Liebe Grüße,
Jules

Sonntag, 14. Juli 2013

Tag 7&8 - Von Traun, Traunsee und Traunstein

hallo, ihr leichtmatrosen. Gestern haben wir, die raro, im hafen von gmunden für eine zweitagesaktion angelegt. Zur auswahl standen: wandern hardcore, wandern für softies, wassersport und kulturprogramm (absolut zahlreich belegt, wie ihr euch vielleicht denken könnt ;) ), dazu später mehr. 

Wir sind also gestern um 6:30 von steffens wecker mit  höchste-Alarmstufe-lauft-um-euer-leben-Tuten geweckt worden (in der regel ham wir kirchenglocken), und in aller herrgottsfrühe sind wir dann zum bahnhof gegangen, um mit einer gondola(das war kein zug, der war so winzig, das war eine gondola :) ), und viel umsteigen nach gmunden zu gelangen. Dort angekommen haben die meisten die zeit mehr oder weniger sinnvoll genutzt, waren am Traunsee oder im dorf. Das abendessen wurde exklusiv von den leitern gekocht, oho!!! 
Danach verbrachten wir eine recht lange nacht mit recht wenig schlaf, denn schlaf ist ein luxusgut, wenn man mit 30 anderen raro in einem zimmer liegt...

Heute sind dann so kurz nach mitternacht (gefühlt!) die einzelnen gruppen aufgebrochen, die hardcore-wanderer, die auf den traunstein heraufgegangen sind, natürlich am frühesten. Nach einem recht improvisierten frühstück ist dann auch meine gruppe, wandern leicht, aufgebrochen, und nach uns die wassersportler, um kanu zu fahren. 

Wir, also jules, clemens, steffen, ich und zwei 38er, haben uns also aufgemacht, um den traunstein zu umrunden. Diese idee ist auf lukis mist gewachsen, einem unserer 38er, und es hat damit angefangen, dass wir mit einem boot nach hoisen gefahren sind, um dann am Ufer des traunsees gemütlich entlangzuwandern, bis ...... der erste Aufstieg kam. Auf unserem weg war ein tunnel und rechts davon, ganz unscheinbar, ein paar stiegen in stein gehauen. Wir, hochmotiviert gingen die stiegen, die sich als ur lang, mit einem steigungswinkel von 89 grad erwiesen. Danach ging's munter bergauf, der schweiß ist geronnen, top motiviert von luki, der den weg schon gekannt hat, und dich wunderbar damit motivieren konnte, dass nach dem ur steilen stück, dass du gerade mit müh und not geschafft hast, ein noch viel steileres kommt. Und so wurde aus wandern leicht, wandern mittelschwer. Unser erster halt war bei so 'ner pseudo-almhütte, mit einem sehr anhänglichen schmetterling. Munter weiter gings dann die hohe scharte hinauf, wo du dich wunderbar mit walderdbeeren verköstigen konntest. :) von der scharte ging's dann gleich wieder 200 höhenmeter hinunter zum laudachsee, wo auch gleich unsere kletterfähigkeiten auf die probe gestellt wurden. Am see gab's dann ein mittagspäuschen und ein, zwei nasse hintern, weil das gebiet dort ein wenig matschig war. Kommentar von steffen: "wenn wir andersrum gegangen wären und du mir gesagt hättest, dass wir da noch raufgehen müssen, hätt ich dich für verrückt erklärt!" Danach ging's eh ganz g'schmeidig wieder hinunter, und wir kehrten erschöpft wieder nach gmunden und in weiterer folge nach hause zum lagerplatz zurück. Aber nicht ohne, dass ich mir noch am traunsee den fuß aufgeschlitzt habe (liebe mama, keine panik, es is nicht schlimm)
Junia

Unsere Traunsteingruppe hat natürlich auch Einiges erlebt:

Also liebe Mama, es ist doch schlimm. Alles fing mit einem Steilstück von 87 Grad Steigung an und dabei legten wir die ersten 100 Höhenmeter zurück. Gegen Ende waren es ca. 2200 Höhenmeter hinauf und hinunter. Eine ausführlichere Beschreibung der Wanderung könnt ihr ganz einfach haben. Scrollt einfach zu unserem Blogeintrag von Norwegen - Preikestolen hinunter. Die Wanderung war so ähnlich, ihr müsst euch nur vorstellen, das überall Stahlseile als Sicherung vorhanden waren. Absolutes Highlight war die 15 Meter lange Leiter.
Gp euer Matty

Tag 6 - Von Regen, Sonne & Vollmond

So meine Lieben, nun geht es mal wieder weiter :)
Der Donnerstag begann recht spannend, da viel Donnergrollen in der Nacht einen heftigen Regen in der Früh hervorruften (Jaja, Donner am Donnerstag, wie es sich gehört)
Aber wir, die Superrotte, zeigten wieder unsere Fähigkeiten und machten unsere Jurte in Null-Komma-Nichts regenfest (mit Graben und allem, was dazu gehört). Gerade rechtzeitig vor der Zwei-Tages-Aktion, bei der niemand unsere Jurte retten könnte, falls ein Gewitter auftaucht.
Die Belohnung unserer Arbeit ereilte uns gleich, als wir fertig waren: Der Regen hörte wieder auf und die Sonne kam wieder zum Vorschein, sodass wir alles Nasse wieder trocknen konnten.
Der restliche Tag wurde wieder mit vielen Spielen und Faulenzen verbracht (mal abgesehen von meinem heroischen Kampf gegen Verena und Sarah, um meinem kuscheligen Schlafsack zu verteidigen), am Abend luden wir die anderen RaRo zu zwei spannenden Werwolfrunden ein.
Dann gingen wir früh schlafen, nachdem wir am Freitag zu unmenschlichen Zeiten aufstehen müssen.

Liebe Grüße,
Jules

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tag 4&5 - Von guten Taten, Elfen und unserer Rettung

Hallo, ihr treuen Leser!
Nun gibt es wieder neue News von eurer Lieblingsrotte, angefangen mit einem Bericht von gestern.
Da hatten wir die Aufgabe, in durchgemischten Gruppen eine gute Tat außerhalb des Lagerplatzes zu erfüllen. Zeit gab es zwar genug, aber die Begeisterung hielt sich bei fast allen in Grenzen. Denn es widerstrebte nicht nur einigen, dieses Klischee zu prägen, sondern es wurde auch für recht unwahrscheinlich gehalten, dass wir jemanden finden, dem zu helfen sein könnte.
Aber so zogen wir doch los und kamen überraschenderweise mit tollen und erstaunlichen Geschichten zurück:
Verena und Vali fanden mit ihrer Gruppe heraus, dass man gerade in St. Georgen Blutspenden konnte, und taten dies natürlich.
Sarah und Co kamen bei einem Altersheim vorbei und wurden dort mit Freuden empfangen und zum Umkraut jäten eingeteilt.
Moritz und Junia beehrten nach einigem erfolglosem Herumsuchen einen Billa, wo sie nach einer halbernst gemeinten Frage nach Arbeit sogleich ins Lager zum Schlichten geschickt wurden.
Clemens hatte ein wenig Pech mit seiner Gruppe, da er mit einigen sehr pubertären Burschen durch die Gegend ziehen mussten. Aber auch sie fanden leichte Tätigkeiten beim Schnapsbauern in Eggenberg und bekamen zum Dank sogar ein Trampolin geschenkt.
Jonathan und ich und Konsorten wurden von der Touristeninformation beauftragt, den Keltenbaumweg zu säubern. Davor sahen wir ein Banner mit der Aufschrift: "Alles Gute zum 60. Geburtstag, liebe Anni" und beschlossen, dieser Anni auch alles Gute zu wünschen. Nach langer Sucherei, einem Ständchen und dem Überreichen der Schokolade, wurden wir prompt zum Kuchenessen eingeladen (das waren riesige Stücke!).
Am Abend wurden wir dann netterweise begrillt von unserem Lagerleiter (seine gute Tat ;)) und dann haben wir es uns wieder in der Jurte gemütlich gemacht.

Heute durften wir mal ausschlafen und frühstückten erst nach dem Fahnengruß. Für unsere Rotte begann dann ein sehr ruhiger Tag, da wir beim Pizzaofen nicht mitbauten (wir haben das schon vor zwei Jahren gemacht und hatten daher nicht das große Bedürfnis).
Dafür übernahmen Verena und Vali die Hauptplanung vom Nachtgeländespiel für die GuSp und besichtigten den Wald. Die Aufgabe für die GuSp war Buntstifte zu sammeln, um sie den Elfen zu bringen und so ihre Kuchen zurückzubekommen (Junia und Elias von den 38ern waren bezaubernde Elfen^^).
Das schönste für uns war das Rettungspaket, das wir heute erhalten haben. Lange mussten wir harren, doch dann kam die Lagerleitung mit einer Fanfare und einem wunderbaren Paket - voller Milka-Schokolade! Vielen Dank an dieser Stelle an Junias Mutter, Elisabeth! Du hast der durstige Rotte das Leben gerettet, nachdem Matty erst am Freitag Nachschub bringt.
Nun sitzen wir wieder gemütlich rum, da das Nachtgeländespiel super geklappt hat.
Liebe Mütter, danke für eure tollen Kommentare, wir lesen sie immer wieder gerne :)
Schönen Abend und gute Nacht,
Jules

Montag, 8. Juli 2013

Tag 2&3 - Von Baustellen, Schlachten und anderem Ungeziefer

Hallo, ihr Landratten!

Hier vor Anker in St. Georgen trieben wir heute Nachmittag in ruhigeren Gewässern, nachdem wir gestern einen recht anstrengenden Bautag hatten.
Aber es hat sich gelohnt: Nun thront auf dem RaRo-Lagerplatz eine Hochbau mit einer Jurte in 2 1/2 Metern Höhe. Darunter haben sich unsere IKEA-Profis verwirklicht und gemeinsam mit anderen RaRo die Blåbær-Skole geschaffen, eine Einbau-Kombüse für Maisonette-Schiffe (wir werden uns ein Patent dafür besorgen)
Auch unsere Jurte gleicht seit gestern einem IKEA-Katalog mit unserer gemütlichen Teppichecke und den neuesten Kreationen: Bestå, die Aufbewahrungskombination mit Kleiderständer und Geschirr-Trocknen-Anlage, und Ivan, unser tolles Regal mit einem taktilen und visuellen Fernseher (Wir erklären das bei Zeiten mal). Verena und Sarah haben eine große Karriere als IKEA-Minioms vor sich ;)
Aber das viele Bauen war doch recht ermüdend, wir haben das volle Fitnessprogramm für die nächsten Wochen erledigt: Sägen, Hämmern, Hacken in Kombination mit Rundlinge-Hocheben (und halten...) und Bünde in Sekundenschnelle und superfest Anfertigen.
Insofern waren wir froh, heute einen ruhigeren Nachmittag zu haben.
Doch bevor es dazu kam, galt es noch mehrere Schlachten zu schlagen: Nicht nur gegen die unermesslich großen Armeen der Gelsen und Bremsem musste gekämpft werden (seit einem heimtückischen Bremsenangriff auf Verenas Kniekehlen befinden wir uns im Ausnahmezustand).
Neim, wir zeigten den RaRo der anderen Gruppen die geheimen Künste des Rasenschachs und führten zwei unerbitterliche Kämpfe (aus denen meine Crew natürlich siegreich hervorging)
Am Nachmittag genossen wir ruhigere Stunden, in denen wir lasen, Karten spielten, erfrischende Bäder im Fluss nahmen und ein wenig schliefen.
Jetzt nach einem angenehmen Feuer in unserer IKEA-Jurte geht es mal ins Bett :)

Gute Nacht,
eure Jules

Freitag, 5. Juli 2013

Aufgepasst, St. Georgen!

So, nur noch eine Nacht kann die Bevölkerung rund um den Attersee beruhigt schlafen.
Denn ab morgen hat sie es mit hunderten von Wiener Pfadfindern zu tun! Am gefürchtetsten ist natürlich die Crew der La Couronne, die morgen auch in St. Georgen im Attergau anlegen wird.

Seien Sie live mit uns dabei, wenn wir tolle Abenteuer erleben, gigantische Bauwerke errichten und erschreckend lange Mittagspausen einhalten!

Hochachtungsvoll,
Kapitänin der La Couronne und gefürchtete Langschläferin,
Jules