Nach einem fast fürstlichen Tagesbeginn mit langem Schlafen und köstlichen Spiegeleiern machten wir uns gemütlich auf den Weg nach Tallinn, um dort alle letzten Wünsche zu erfüllen. Zuerst besichtigten wir die Oleviste Kiriku (Kirche) und dann bestiegen wir ihren übertrieben hohen Turm (da musste ein Architekt scheinbar was kompensieren...).
Während dem Aufstieg über 258 Stufen stellten wir uns doch immer wieder die Frage, wer denn diese dumme Idee hatte, dass wir da raufwollen. Unsere Knie mussten leiden, aber oben angekommen konnten wir feststellen, dass es doch eine gute Entscheidung war. Der Ausblick war genial und es war doch nett, alle Orte, die wir in Tallinn gesehen hatten, noch einmal von oben zu sehen. Beim Runtergehen fragten wir uns dann aber doch wieder^^.
Danach teilten wir uns auf, denn jeder hatte andere Bedürfnisse zu stillen. Max, Lorenz und Jonathan sehnten sich nach noch mehr Bildung (unglaublich, aber wahr) und besuchten das estnische Geschichtsmuseum. Junia, Leah, Verena und Klara machten sich auf die Jagd nach Souvenirs und Erinnerungen, da sie scheinbar noch zu viel Geld hatten, während Franzi, Steffen und ich stolz die "Wir-wissen-nicht-was-wir-wollen"-Gruppe gründeten und gemächlich durch die Stadt schlenderten. Abschließend trafen wir uns wieder, um gemeinsam Eis zu essen. Dabei zeigte uns Franzi, dass es nicht auf den Geschmack ankommt, sondern auf die sogenannte Eiskonsistenz. Denn als die Verkäuferin sie darauf hinweis, dass das Pfefferminz-Eis vielleicht ein wenig zu weich für ein Stanitzel sei, entschied sie sich doch für die Sorte Halva. Genüsslich schleckend spazierten wir wieder zu unseren Autos und machten uns auf, um ein letztes Mal den großen Supermarkt zu plündern (estnische Spezialitäten für alle!). Danach gönnten wir unseren treuen Gefährten noch einen Wellnesstrip mit einem großen Benzin-Cocktail und einer gemütlichen Putz-Massage, hier auch bekannt als Autopesula.
Auf dem Heimweg regnete es zum ersten Mal zu einem Zeitpunkt, zu dem wir freiwillig wach waren, was uns aber nicht zu sehr störte. Wir verspeisten genüsslich unsere bunte Bolognese samt Nudeln und beginnen nun neben einigen Spielereien, ein wenig aufzuräumen (mit mäßigen Erfolg, aber ihr kennt uns ja, und morgen ist ja auch noch Zeit).
Nachdem Leah vorher noch treffend festgehalten hat: "Ich bin so froh, dass Essen überlebenswichtig ist!", kommen wir nun zu unser Tradition, unseren Essenswünschen:
Franzi: Lasagne!
Junia: selbstgemachte Lasgane vom Papa!
Max und Julia: Wiener Schnitzel und Krautfleckerln! (Wer von uns gewinnt?;))
Lorenz und Jonathan: Grünkernauflauf auf Spinatbett mit Quinoabällchen!
Leah: Asiatische Gemüsereispfanne!
Steffen und Verena: Alles von McDonalds!
Und zum Abschluss, ein paar Fakten über Esten:
Während dem Aufstieg über 258 Stufen stellten wir uns doch immer wieder die Frage, wer denn diese dumme Idee hatte, dass wir da raufwollen. Unsere Knie mussten leiden, aber oben angekommen konnten wir feststellen, dass es doch eine gute Entscheidung war. Der Ausblick war genial und es war doch nett, alle Orte, die wir in Tallinn gesehen hatten, noch einmal von oben zu sehen. Beim Runtergehen fragten wir uns dann aber doch wieder^^.
Danach teilten wir uns auf, denn jeder hatte andere Bedürfnisse zu stillen. Max, Lorenz und Jonathan sehnten sich nach noch mehr Bildung (unglaublich, aber wahr) und besuchten das estnische Geschichtsmuseum. Junia, Leah, Verena und Klara machten sich auf die Jagd nach Souvenirs und Erinnerungen, da sie scheinbar noch zu viel Geld hatten, während Franzi, Steffen und ich stolz die "Wir-wissen-nicht-was-wir-wollen"-Gruppe gründeten und gemächlich durch die Stadt schlenderten. Abschließend trafen wir uns wieder, um gemeinsam Eis zu essen. Dabei zeigte uns Franzi, dass es nicht auf den Geschmack ankommt, sondern auf die sogenannte Eiskonsistenz. Denn als die Verkäuferin sie darauf hinweis, dass das Pfefferminz-Eis vielleicht ein wenig zu weich für ein Stanitzel sei, entschied sie sich doch für die Sorte Halva. Genüsslich schleckend spazierten wir wieder zu unseren Autos und machten uns auf, um ein letztes Mal den großen Supermarkt zu plündern (estnische Spezialitäten für alle!). Danach gönnten wir unseren treuen Gefährten noch einen Wellnesstrip mit einem großen Benzin-Cocktail und einer gemütlichen Putz-Massage, hier auch bekannt als Autopesula.
Auf dem Heimweg regnete es zum ersten Mal zu einem Zeitpunkt, zu dem wir freiwillig wach waren, was uns aber nicht zu sehr störte. Wir verspeisten genüsslich unsere bunte Bolognese samt Nudeln und beginnen nun neben einigen Spielereien, ein wenig aufzuräumen (mit mäßigen Erfolg, aber ihr kennt uns ja, und morgen ist ja auch noch Zeit).
Nachdem Leah vorher noch treffend festgehalten hat: "Ich bin so froh, dass Essen überlebenswichtig ist!", kommen wir nun zu unser Tradition, unseren Essenswünschen:
Franzi: Lasagne!
Junia: selbstgemachte Lasgane vom Papa!
Max und Julia: Wiener Schnitzel und Krautfleckerln! (Wer von uns gewinnt?;))
Lorenz und Jonathan: Grünkernauflauf auf Spinatbett mit Quinoabällchen!
Leah: Asiatische Gemüsereispfanne!
Steffen und Verena: Alles von McDonalds!
Und zum Abschluss, ein paar Fakten über Esten:
- Sie lieben Weihnachten so sehr, dass sie niemals die Weihnachtsbeleuchtung abnehmen. Ernsthaft, in jeder Stadt, in jedem Kaff hingen über den Straßen noch Sterne und Schneeflocken,
- Esten fahren wie die Wahnsinnigen, oder wie unser Vermieter es so schön ausgedrückt hat: "Yeah, we like to speed." Irrwitzige Überholungsmanöver, die meist mit zu wenig Abstand, zu hoher Geschwindigkeit und fast immer im Überholverbot durchgeführt werden, gehören immer dazu. Auch LKWs überholen liebend gerne, egal, wie lang sie sind. Aber das erklärt auch, warum die estnischen Straßen so angenehm breit sind ;)
- Sie überfahren dabei auch leider oft genug Tiere, kein so schöner Anblick.
- Sie lieben Hapukoor, Sauerrahm, und schmieren diesen meist fingerdick auf ihr Brot.
- Sie sprechen zwar fast nie Englisch, dafür aber manchmal Deutsch.
- Sie stehen sehr auf Verniedlichungen: Hier gibt es die Straße Rüütli, ein Laboratooriumi und die Grenzkontrolle an der Grenze zu Russland heißt Tolli-Kontrolli.
Mit diesen großen Erkenntnissen verabschiede ich mich wieder, um vernünftigerweise UNO zu spielen, oder so^^
Gute Nacht,
Jules
13 Tage in einem fremden Land und euch fällt nix anderes ein als Essen vom McDonalds??? Tststststs
AntwortenLöschenJulia und Max, ihr werdet beide verlieren! Erstens wäre alles andere ungerecht. Zweitens: ist eure liebe Mutter untertags im Büro, kann also nicht vorkochen. Nachdem ihr beide am Sonntag frische Wäsche auf die jeweilige große Fahrt mitnehmen wollt, sorgt ihr Freitag sicher für meine Beschäftigung. Also: wann sollte ich kochen? Und last but not least: wer bitte will bei 38 Grad Schnitzel oder Krautfleckerln?????
AntwortenLöschen@ Jona, Lorenz: Ernsthaft? Grünkernauflauf auf Spinatbett mit Quinoabällchen? Damit hätt ich nicht gerechnet. Zugegeben auch nicht mit dem MC Wunsch von Steffen und Verena.
AntwortenLöschenDieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenNicht zu vergessen das Kunstimuuseum oder der Autobussi ^^
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